BumSieHartmann
Mehr als nur Kuscheln
- Registriert
- 28 Mai 2025
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Guten Tag meine Herren
Wer im Riva in Erinnerungen an die „guten alten Zeiten“ schwelgen möchte, sollte sich auf einen harten Realitätscheck gefasst machen.
Mein Ausflug der Kategorie „Sonderklasse der Enttäuschungen“ begann mit einem Happy Hour Paket für schlanke 119 Franken. Voller Optimismus dachte ich mir: Der frühe Vogel fängt den Fisch, und bei der Auswahl ist bestimmt mindestens eine Dame dabei, die mir gefällt.
Tja, Satz mit X.
Was das Interieur angeht: Das Wort „Retro“ wäre noch geprahlt. Bis auf den Barraum, der offenbar mal eine frische Schicht Farbe abbekommen hat, scheint der Rest der Einrichtung direkt aus dem letzten Jahrtausend konserviert worden zu sein.
Die optische Ausbeute vor Ort machte es nicht besser: Bis dahin waren gerade mal drei Damen anwesend, die man selbst mit sehr viel Wohlwollen nicht wirklich als Augenweide bezeichnen konnte.
Trotzdem bewies ich die Geduld eines Zen Meisters und wartete stolze drei Stunden auf die Damen des Tagesprogramms.
Aber irgendwann gerät selbst der dickste Geduldsfaden unter Zugzwang
Faden gerissen, Klamotten an, Schlüssel abgeben, Flucht eingeleitet.
An der Bar versuchte die einzig wirklich süsse Dame des Hauses noch Schadensbegrenzung: „Bleib doch noch kurz, sie kommen sicher bald!“
Mein Vorrat an Zweckoptimismus war an dieser Stelle allerdings komplett aufgebraucht.
Auf die berechtigte Frage, ob man mir finanziell etwas entgegenkommen könnte, schliesslich habe ich von den Zimmern nur die Türen von aussen gesehen, musste sie erst mal beim „Cheffchen“ anrufen.
Der war wahrscheinlich gerade noch auf Schatzsuche nach seinem Festnetztelefon, so lange wie das gedauert hat.
Das sensationelle Kulanzangebot der Geschäftsleitung: „Beim nächsten Besuch kommst du dafür günstiger rein!“
Was soll ich sagen?
Dieses exklusive Angebot werde ich wohl zusammen mit meiner Zuversicht für diesen Club für immer auf Eis legen.
Zum Glück liegt das Westside ganz in der Nähe, als persönlicher Tagesretter, in den ich mich direkt geflüchtet habe.
Macht’s besser, meine Herren!
Wer im Riva in Erinnerungen an die „guten alten Zeiten“ schwelgen möchte, sollte sich auf einen harten Realitätscheck gefasst machen.
Mein Ausflug der Kategorie „Sonderklasse der Enttäuschungen“ begann mit einem Happy Hour Paket für schlanke 119 Franken. Voller Optimismus dachte ich mir: Der frühe Vogel fängt den Fisch, und bei der Auswahl ist bestimmt mindestens eine Dame dabei, die mir gefällt.
Tja, Satz mit X.
Was das Interieur angeht: Das Wort „Retro“ wäre noch geprahlt. Bis auf den Barraum, der offenbar mal eine frische Schicht Farbe abbekommen hat, scheint der Rest der Einrichtung direkt aus dem letzten Jahrtausend konserviert worden zu sein.
Die optische Ausbeute vor Ort machte es nicht besser: Bis dahin waren gerade mal drei Damen anwesend, die man selbst mit sehr viel Wohlwollen nicht wirklich als Augenweide bezeichnen konnte.
Trotzdem bewies ich die Geduld eines Zen Meisters und wartete stolze drei Stunden auf die Damen des Tagesprogramms.
Aber irgendwann gerät selbst der dickste Geduldsfaden unter Zugzwang
Faden gerissen, Klamotten an, Schlüssel abgeben, Flucht eingeleitet.
An der Bar versuchte die einzig wirklich süsse Dame des Hauses noch Schadensbegrenzung: „Bleib doch noch kurz, sie kommen sicher bald!“
Mein Vorrat an Zweckoptimismus war an dieser Stelle allerdings komplett aufgebraucht.
Auf die berechtigte Frage, ob man mir finanziell etwas entgegenkommen könnte, schliesslich habe ich von den Zimmern nur die Türen von aussen gesehen, musste sie erst mal beim „Cheffchen“ anrufen.
Der war wahrscheinlich gerade noch auf Schatzsuche nach seinem Festnetztelefon, so lange wie das gedauert hat.
Das sensationelle Kulanzangebot der Geschäftsleitung: „Beim nächsten Besuch kommst du dafür günstiger rein!“
Was soll ich sagen?
Dieses exklusive Angebot werde ich wohl zusammen mit meiner Zuversicht für diesen Club für immer auf Eis legen.
Zum Glück liegt das Westside ganz in der Nähe, als persönlicher Tagesretter, in den ich mich direkt geflüchtet habe.
Macht’s besser, meine Herren!
