Codewort: «Ich möchte dich heute Abend küsssen»
Banyadee musste zuerst einmal leer schlucken: Die Dame hinter der Rezeption namens Barbara begrüsste ihn tatsächlich in der Sprache der Einheimischen. Dass er in einem Schweizer Club auf Schweizerdeutsch angesprochen wurde, ist eine absolute, aber durchaus willkommene Seltenheit. Sichtlich überrascht streckte er ihr die E-Mail mit dem Gewinncode «FREUBADBIRTHDAY» entgegen. «Du bist bislang der Einzige, der die E-Mail ausgedruckt hat», bemerkte Barbara und verknüpfte seine Schlüsselnummer auf der Gästeliste mit dem Codewort «VIP». Dann händigte sie ihm drei Getränkegutscheine für Alkoholika, zwei Tücher sowie die Badelatschen aus und klärte ihn offen und transparent über die Vertragskonditionen auf. Der Kaffee in Selbstbedienung sei im Restaurant kostenlos, in der Beachbar müsste er dafür bezahlen...etc., etc., etc. Der gleichzeitige Andrang von weiteren Gästen und Damen, die auf einen Zimmerschlüssel warteten, schien sie in keinster Weise aus der Ruhe zu bringen. Es war ein würdiger, ja fast schon königlicher Empfang eines Gastes, der zum letzten Mal vor drei Jahren das markante Gebäude an der stark befahrenen A1 betreten hatte.
Mehr Hotelresort als Saunaclub
Der Zufall wollte es, dass sich der Forumskollege Fitness – der wegen seiner «alten Liebe» Yna ins Freubad kam – just zu Banyadees Ankunft auch an der Rezeption aufhielt. Spontan anerbot er sich als Türöffner und Fremdenführer, ein Angebot, das Banyadee dankend annahm, denn das Layout des Clubs hatte er nur noch grob in Erinnerung. Die Freude in der Freubad-Garderobe war gross, als er dort drei weitere Forumskollegen entdeckte. Und vier weitere bekannte Gesichter begegneten ihm draussen im eleganten Beachclub, den Banyadee kaum mehr wiedererkannte. Der Garten mit den stillvollen Lounge-Möbeln, den bequemen Liegen, den farblich auf die Umgebung abgestimmten Sonnensegeln und Sonnenschirmen, erinnerte ihn vielmehr an ein Fünf-Sterne-Ressort an einem mondänen Ferienort als an einen Saunaclub im helvetischen Mittelland.
«Tsch-tsch»
In einer der heimeligen Holz-Cabanas stand ein Buffet bereit, das kaum Wünsche offen liess. Es lockten mindestens ein Dutzend verschiedene Salate und eine Brotauswahl, die einem das Wasser im Mund zusammenfliessen liess. Daneben die warmen Speisen mit Spaghetti al Pesto, hausgemachten Spätzli, einem Pouletgeschnetzeltem an einer rassigen Paprika-Rahmsauce, Kartoffel-Gratin und einen Kühlschrank gefüllt mit Grilladen zum Selbergrillieren, was sich auch die diensthabenden Damen zu Nutze machten. Was gibt es denn Schöneres als einer rumänischen Gazelle im Bikini zuzusehen, wie sie geschickt und mit lüsternem Blick kleine Würste auf dem heissen Rost dreht. Das wäre doch für perfekte Location für den nächsten Coop-Fernsehspot, schoss er Banyadee durch den Kopf. «Tsch-tsch». Nur schon dieser Anblick machte ihn hungrig und so setzte er sich mit drei Kollegen an einen der noch wenigen freien Tische und kostete von den köstlichen Gerichten. Als er sich anschliessend einen Verdauungs-Espresso im Restaurant holte, warf er einen kurzen Blick in die blitz-blanke Küche, wo fünf Mitarbeitende gerade damit beschäftigt waren, verschiedene Fruchtstücke in Becher abzufüllen. Als weiteres Dessert tischte die Crew am späteren Abend noch hausgemachtes Tiramisu mit einem grosszügigen Schuss Amaretto auf, das in Windeseile weggeputzt war.
«...dann sehen wir uns später»
Es war für ihn kein Leichtes, sich auf das Essen zu konzentrieren. Zu gross war die Ablenkung und zu gross die Versuchungen um ihn herum. Am frühen Abend herrschte im Garten eine entspannte Beach-Stimmung. Zwei brasilianische Tänzerinnen drehten ihre Runden und schwangen ihre Po-Backen zu schnellen Samba-Rythmen. Leider standen aber die beiden äussert attraktiven Brasileiras für anderen Aktivitäten nicht zur Verfügung. Schade. Auf Anhieb sympatisch fand Banyadee auch die fleissige Barmaid Lorena, fleissig deshalb, weil sie pausenlos durch die Anlage sprintete, um leere Gläser einzusammeln – und trotz der schweisstreibenden Arbeit immer nett und freundlich lächelte. Nicht nur die männlichen Gäste, auch ein Grossteil der Girls schaltete im Garten auf den «Ruhemodus» um. Ein Drink in der einen Hand, eine E-Zigarette in der anderen, Sonnenbrille aufgesetzt und die langen Beine ausgestreckt auf der Liege im wärmenden Licht der Abendsonne. Kaum ein Augenkontakt, kaum ein «Hi». Die einzigen verbalen Kontakte, die Banyadee während den ersten zwei Stunden seines Aufenhalts hatte, waren zu den Kollegen und zum Personal. Auch ein weiterer Kollege, der ebenfalls seit Urzeiten nicht mehr im Freubad war, fragte sich was da bloss los sei. Das Nachfragen bei einem Stammgast brachte etwas Licht ins Dunkel. Es sei im Freubad eben so, dass schon die Männer die Initiative ergreifen müssten, wenn sie an einem Girl interessiert sind. Auf der Suche nach einer Partnerin traf Banyadee bei den Duschen auf Fitness und einen weiteren Kollegen – und auf die knackig-kecke Ungarin Ari, die erste Dienstleisterin an diesem Samstag, die mehr als zwei Worte über die Lippen brachte. Beide Kollegen erhoben hinter ihrem tätowierten Rücken die Daumen. Banyadee schätzte die Expertise seiner Kollegen sehr, denn er hatte schlichtweg null Erfahrung mit den dortigen Girls. Ari spiele in der Freubad Champions-League mit und sei eine 200-prozentige Service-Garantie, wurde ihm versichert. Nach einem kurzen, aber positiven Anbändeln signalisierte Banyadee Ari, dass er einem näheren Kennenlernen nicht abgeneigt wäre, was Ari mit «dann sehen wir uns später» erwiderte. Und das war’s dann mit Ari für den Rest des Abends.
Nächtlicher Schwumm unter Buddhas Aufsicht
Halb so schlimm, es schwirrten ja noch weitere interessante Wesen herum. In der engeren Auswahl standen drei Neuzugänge aus Spanien und Lateinamerika, die ebenfalls begehrt und dementsprechend oft besetzt waren: Victoria sowie das Traumduo Teeny Iza und ihre Freundin Chloe. Alle drei wie aus dem Ei gepellt und mit einer bezaubernden Ausstrahlung. Immerhin kam es mit dem beiden Letztgenannten zu einem kurzen Vorstellungsgespräch. Banyadee hätte wohl Keiner einen Korb gegeben. Um seine Gedanken nochmals setzen zu lassen, sprang er bei Anbruch der Dunkelheit und unter Beifall eines älteren Gastes ins kühle Nass, drehte unter Aufsicht des grossen Buddhas ein paar Runden und liess sich, begleitet von Oldies- und Schlagermusik – eine willkommene Abwechslung zu den sonst üblichen Balkan-Klängen in anderen Clubs – ganz entspannt im Wasser treiben.
Eine überzeugende Anmache
Wieder auf dem Trockenen und abgetrocknet blickte er plötzlich in zwei feurige Augen, die ihn am Weiterkommen hinderten. Sie stellte sich als Ariana aus Malaga vor. «Quiero besarte esta noche». Von diesen originellen Anmach-Spruch war Banyadee derart begeistert, dass er ohne zu Zögern auf ihr Angebot einging. «En 5 minutos». Banyadee nutzte dieses Zeitfenster, um sich sicherheitshalber mit seinem Berater kurzzuschliessen. Als dieser ein Thumbs-up erteilte, stand einem romantischen Schäferstündchen nichts mehr im Wege. Durchs Treppenhaus – das mal einen neuen Anstrich vertragen würde – folgte Banyadee seiner Spanierin ins geräumige Zimmer No. 10 im Obergeschoss. Dort legte die Wildkatze gleich mit den «Besos» los und die Beiden verwöhnten sich gegenseitig nach allen Regeln der Kunst. Später tanzte Ariana an der Stange und warf ihrem Fan Banyadee immer wieder Küsschen zu, was ganz offensichtlich auch den vielen anderen männlichen Zuschauern auffiel. Weil er noch eine lange Heimreise vor sich hatte, zog Banyadee vor 23 Uhr zufrieden und entspannt wieder von dannen – ein grosses Merci geht nochmals an die Clubleitung für das grosszügige VIP-Ticket. Bis auf ein nächstes Mal im schönen Recherswil!
Banyadee musste zuerst einmal leer schlucken: Die Dame hinter der Rezeption namens Barbara begrüsste ihn tatsächlich in der Sprache der Einheimischen. Dass er in einem Schweizer Club auf Schweizerdeutsch angesprochen wurde, ist eine absolute, aber durchaus willkommene Seltenheit. Sichtlich überrascht streckte er ihr die E-Mail mit dem Gewinncode «FREUBADBIRTHDAY» entgegen. «Du bist bislang der Einzige, der die E-Mail ausgedruckt hat», bemerkte Barbara und verknüpfte seine Schlüsselnummer auf der Gästeliste mit dem Codewort «VIP». Dann händigte sie ihm drei Getränkegutscheine für Alkoholika, zwei Tücher sowie die Badelatschen aus und klärte ihn offen und transparent über die Vertragskonditionen auf. Der Kaffee in Selbstbedienung sei im Restaurant kostenlos, in der Beachbar müsste er dafür bezahlen...etc., etc., etc. Der gleichzeitige Andrang von weiteren Gästen und Damen, die auf einen Zimmerschlüssel warteten, schien sie in keinster Weise aus der Ruhe zu bringen. Es war ein würdiger, ja fast schon königlicher Empfang eines Gastes, der zum letzten Mal vor drei Jahren das markante Gebäude an der stark befahrenen A1 betreten hatte.
Mehr Hotelresort als Saunaclub
Der Zufall wollte es, dass sich der Forumskollege Fitness – der wegen seiner «alten Liebe» Yna ins Freubad kam – just zu Banyadees Ankunft auch an der Rezeption aufhielt. Spontan anerbot er sich als Türöffner und Fremdenführer, ein Angebot, das Banyadee dankend annahm, denn das Layout des Clubs hatte er nur noch grob in Erinnerung. Die Freude in der Freubad-Garderobe war gross, als er dort drei weitere Forumskollegen entdeckte. Und vier weitere bekannte Gesichter begegneten ihm draussen im eleganten Beachclub, den Banyadee kaum mehr wiedererkannte. Der Garten mit den stillvollen Lounge-Möbeln, den bequemen Liegen, den farblich auf die Umgebung abgestimmten Sonnensegeln und Sonnenschirmen, erinnerte ihn vielmehr an ein Fünf-Sterne-Ressort an einem mondänen Ferienort als an einen Saunaclub im helvetischen Mittelland.
«Tsch-tsch»
In einer der heimeligen Holz-Cabanas stand ein Buffet bereit, das kaum Wünsche offen liess. Es lockten mindestens ein Dutzend verschiedene Salate und eine Brotauswahl, die einem das Wasser im Mund zusammenfliessen liess. Daneben die warmen Speisen mit Spaghetti al Pesto, hausgemachten Spätzli, einem Pouletgeschnetzeltem an einer rassigen Paprika-Rahmsauce, Kartoffel-Gratin und einen Kühlschrank gefüllt mit Grilladen zum Selbergrillieren, was sich auch die diensthabenden Damen zu Nutze machten. Was gibt es denn Schöneres als einer rumänischen Gazelle im Bikini zuzusehen, wie sie geschickt und mit lüsternem Blick kleine Würste auf dem heissen Rost dreht. Das wäre doch für perfekte Location für den nächsten Coop-Fernsehspot, schoss er Banyadee durch den Kopf. «Tsch-tsch». Nur schon dieser Anblick machte ihn hungrig und so setzte er sich mit drei Kollegen an einen der noch wenigen freien Tische und kostete von den köstlichen Gerichten. Als er sich anschliessend einen Verdauungs-Espresso im Restaurant holte, warf er einen kurzen Blick in die blitz-blanke Küche, wo fünf Mitarbeitende gerade damit beschäftigt waren, verschiedene Fruchtstücke in Becher abzufüllen. Als weiteres Dessert tischte die Crew am späteren Abend noch hausgemachtes Tiramisu mit einem grosszügigen Schuss Amaretto auf, das in Windeseile weggeputzt war.
«...dann sehen wir uns später»
Es war für ihn kein Leichtes, sich auf das Essen zu konzentrieren. Zu gross war die Ablenkung und zu gross die Versuchungen um ihn herum. Am frühen Abend herrschte im Garten eine entspannte Beach-Stimmung. Zwei brasilianische Tänzerinnen drehten ihre Runden und schwangen ihre Po-Backen zu schnellen Samba-Rythmen. Leider standen aber die beiden äussert attraktiven Brasileiras für anderen Aktivitäten nicht zur Verfügung. Schade. Auf Anhieb sympatisch fand Banyadee auch die fleissige Barmaid Lorena, fleissig deshalb, weil sie pausenlos durch die Anlage sprintete, um leere Gläser einzusammeln – und trotz der schweisstreibenden Arbeit immer nett und freundlich lächelte. Nicht nur die männlichen Gäste, auch ein Grossteil der Girls schaltete im Garten auf den «Ruhemodus» um. Ein Drink in der einen Hand, eine E-Zigarette in der anderen, Sonnenbrille aufgesetzt und die langen Beine ausgestreckt auf der Liege im wärmenden Licht der Abendsonne. Kaum ein Augenkontakt, kaum ein «Hi». Die einzigen verbalen Kontakte, die Banyadee während den ersten zwei Stunden seines Aufenhalts hatte, waren zu den Kollegen und zum Personal. Auch ein weiterer Kollege, der ebenfalls seit Urzeiten nicht mehr im Freubad war, fragte sich was da bloss los sei. Das Nachfragen bei einem Stammgast brachte etwas Licht ins Dunkel. Es sei im Freubad eben so, dass schon die Männer die Initiative ergreifen müssten, wenn sie an einem Girl interessiert sind. Auf der Suche nach einer Partnerin traf Banyadee bei den Duschen auf Fitness und einen weiteren Kollegen – und auf die knackig-kecke Ungarin Ari, die erste Dienstleisterin an diesem Samstag, die mehr als zwei Worte über die Lippen brachte. Beide Kollegen erhoben hinter ihrem tätowierten Rücken die Daumen. Banyadee schätzte die Expertise seiner Kollegen sehr, denn er hatte schlichtweg null Erfahrung mit den dortigen Girls. Ari spiele in der Freubad Champions-League mit und sei eine 200-prozentige Service-Garantie, wurde ihm versichert. Nach einem kurzen, aber positiven Anbändeln signalisierte Banyadee Ari, dass er einem näheren Kennenlernen nicht abgeneigt wäre, was Ari mit «dann sehen wir uns später» erwiderte. Und das war’s dann mit Ari für den Rest des Abends.
Nächtlicher Schwumm unter Buddhas Aufsicht
Halb so schlimm, es schwirrten ja noch weitere interessante Wesen herum. In der engeren Auswahl standen drei Neuzugänge aus Spanien und Lateinamerika, die ebenfalls begehrt und dementsprechend oft besetzt waren: Victoria sowie das Traumduo Teeny Iza und ihre Freundin Chloe. Alle drei wie aus dem Ei gepellt und mit einer bezaubernden Ausstrahlung. Immerhin kam es mit dem beiden Letztgenannten zu einem kurzen Vorstellungsgespräch. Banyadee hätte wohl Keiner einen Korb gegeben. Um seine Gedanken nochmals setzen zu lassen, sprang er bei Anbruch der Dunkelheit und unter Beifall eines älteren Gastes ins kühle Nass, drehte unter Aufsicht des grossen Buddhas ein paar Runden und liess sich, begleitet von Oldies- und Schlagermusik – eine willkommene Abwechslung zu den sonst üblichen Balkan-Klängen in anderen Clubs – ganz entspannt im Wasser treiben.
Eine überzeugende Anmache
Wieder auf dem Trockenen und abgetrocknet blickte er plötzlich in zwei feurige Augen, die ihn am Weiterkommen hinderten. Sie stellte sich als Ariana aus Malaga vor. «Quiero besarte esta noche». Von diesen originellen Anmach-Spruch war Banyadee derart begeistert, dass er ohne zu Zögern auf ihr Angebot einging. «En 5 minutos». Banyadee nutzte dieses Zeitfenster, um sich sicherheitshalber mit seinem Berater kurzzuschliessen. Als dieser ein Thumbs-up erteilte, stand einem romantischen Schäferstündchen nichts mehr im Wege. Durchs Treppenhaus – das mal einen neuen Anstrich vertragen würde – folgte Banyadee seiner Spanierin ins geräumige Zimmer No. 10 im Obergeschoss. Dort legte die Wildkatze gleich mit den «Besos» los und die Beiden verwöhnten sich gegenseitig nach allen Regeln der Kunst. Später tanzte Ariana an der Stange und warf ihrem Fan Banyadee immer wieder Küsschen zu, was ganz offensichtlich auch den vielen anderen männlichen Zuschauern auffiel. Weil er noch eine lange Heimreise vor sich hatte, zog Banyadee vor 23 Uhr zufrieden und entspannt wieder von dannen – ein grosses Merci geht nochmals an die Clubleitung für das grosszügige VIP-Ticket. Bis auf ein nächstes Mal im schönen Recherswil!

