Erstbesuch im Club Elegant
Bisherige Erfahrungen / Ausgangslage
Bisher habe ich ausschliesslich Imperium-Clubs besucht, konkret das Westside, das Globe und das Swiss. Für meinen ersten Sauna-Besuch ausserhalb des Imperiums fiel meine Wahl auf den Club Elegant, den ich am ersten Wochenende des neuen Jahres besucht habe.
Anlass und Angebot
Man liest gemischte Berichte über den Club nach der Neueröffnung vor rund drei Monaten. Das Aktionsangebot (109 Franken inklusive Eintritt und einer halben Stunde Service) klang jedoch verlockend genug, um es auf einen Versuch ankommen zu lassen.
Lage und erster Eindruck
Der Club befindet sich in einem Industriegebiet, das am Wochenende sehr ruhig war. Der Ersteindruck war insgesamt positiv. Der Club ist neu und sehr gepflegt, auch die Begrüssung war freundlich. Wie üblich erhielt ich ein Handtuch, einen Bademantel sowie Badeschlappen und wurde anschliessend zu den Umkleidekabinen geführt.
Aufbau des Clubs und Wellnessbereich
Auffällig ist die Aufteilung des Clubs auf zweieinhalb Stockwerke. Der Wellness-Bereich ist ebenfalls auf zwei Ebenen verteilt: Im unteren Geschoss befinden sich ein Whirlpool sowie eine 70°-Sauna, im oberen Geschoss eine „echte“ Sauna, Dusche und eine Rainforest-Dusche.
Barbereich und Clubdesign
Der eigentliche Clubbereich, also jener Teil, in dem man die Damen antrifft, ist von den übrigen Bereichen nicht nur räumlich, sondern auch architektonisch klar getrennt. Während der Wellness-, Umkleide- und Eingangsbereich eher an ein sauberes Drei- bis Vier-Sterne-Hotel erinnert, wirkt der Barbereich deutlich mehr wie eine klassische Kontaktbar. Der Barbereich ist gut gestaltet. Es gibt eine Pole-Dance-Stange, diese bietet jedoch nur wenig Platz, und es machte nicht den Eindruck, dass dort regelmässig Shows stattfinden. Der Barbereich erstreckt sich über ein zweites Stockwerk, ist jedoch als zusammenhängender Raum gestaltet. Vom oberen Bereich kann man auf die Pole-Dance-Stange und den Barbereich hinunterblicken.
Wesentliches Manko im Clubdesign
Allerdings gibt es für mich persönlich ein wesentliches Manko im Clubdesign. Wer sich im Wellnessbereich aufhält, bekommt kaum mit, dass er sich in einem Saunaclub befindet. In der „echten“ Sauna sieht man praktisch ausschliesslich nackte Männer. Im unteren Wellnessbereich mit 70°-Sauna und Whirlpool sieht man gelegentlich eine Dame mit oder ohne Kunde zu den Zimmern gehen, da sich diese interessanterweise im selben Bereich befinden.
Wellnessgang und Stimmung
Während meines obligatorischen, ausgedehnten Wellnessgangs zu Beginn sah ich die Frauen ausschliesslich im Bereich der Privatzimmer, wo sie mit Kunden ein- und ausgingen. Präsenz war also vorhanden, teils sexy gekleidet, teils auch ganz nackt. Eine richtige Sauna-Club-Stimmung, wie man sie aus den Imperium-Clubs kennt, kam zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht auf. Dies lag vermutlich auch daran, dass laut Tagesplan lediglich sechs Frauen anwesend waren. Immerhin befanden sich alle Wellness-Bereiche in einem erstklassigen Zustand. Nach dem ausgedehnten Wellness-Gang folgte schliesslich der eigentliche Hauptteil meines Besuchs: die Selektion einer Dame.
Situation im Barbereich
Ich begab mich in den Barbereich, der zwar eher klein ist, durch das Mezzanin jedoch eine hohe Decke hat und dadurch deutlich grösser wirkt. Die Einrichtung ist geschmackvoll, allerdings hielten sich dort überwiegend Männer in Bademänteln auf. Zunächst waren vier, später fünf Männer anwesend, mit nur einer einzigen Frau. Als diese Frau ging, waren für ein paar Minuten nur Männer im Barbereich. Dann kam eine andere Frau dazu. Beide fand ich persönlich unattraktiv.
Begegnung mit Sofia
Nach etwa 15 Minuten gesellte sich dann eine weitere Dame dazu,
Sofia. Ich hatte sie zuvor bereits aus dem Whirlpool gesehen, wie sie mit einem Gast aufs Zimmer gegangen war. Nach meinem ersten Eindruck habe ich nicht lange gezögert und mich zu ihr gesetzt.
Daten und Erscheinungsbild
Die Kommunikation erfolgte auf Englisch, das sie exzellent spricht. Laut Homepage ist sie 1,74 m gross und laut Eigenaussage 21 Jahre alt. Sie hat eine sehr schlanke bis skinny Bilderbuchfigur mit grossen, natürlichen Brüsten. Insgesamt machte der Club den Eindruck, eher eine silikonarme Zone zu sein, ob dies ein bewusstes Konzept ist, kann ich jedoch nicht beurteilen.
Service und Vergleich
Sofia (und wie es scheint auch die anderen Damen) nahm sich viel Zeit für Smalltalk, was im Vergleich zu den Imperium-Clubs positiv hervorzuheben ist. Der Service war insgesamt gut, reicht jedoch an das Niveau, das ich bisher mit Carolina im Swiss sowie mit Juliana oder Sarah im Globe erleben durfte, nicht ganz heran. Objektiv betrachtet hat Sofia gute Arbeit geleistet, wirkte durchgehend freundlich und geduldig und machte alles gut mit. Küsse gab es nur am Anfang, oberflächlich auf den Mund. Die ganz grosse Pornoshow, wie ich sie aus den Imperium-Clubs gewohnt bin, gab es allerdings nicht. Sinnbildlich dafür ist, dass sie die letzten zehn Minuten unserer Zeit mit Handtuch holen und Duschen verbracht hat. Bei Carolina/Swiss gab es beispielsweise Smalltalk bis zum Schluss, und sie hat mir noch was zum Trinken gemacht. Geschmäcker sind verschieden, vielleicht bevorzugt der eine oder andere bewusst einen Nicht-Pornoservice. Vielleicht hat auch einfach der Funke gefehlt, wir sind schliesslich Menschen und daher sehr Sympathie-anfällig.
Abreise und Shuttle-Service
Wie bei mir üblich war nach der ersten Runde Schluss. Ich habe anschliessend noch etwas Wellness genossen und mich danach verabschiedet. Die Verabschiedung verlief, wie die gesamte Kommunikation im Club, sehr freundlich. An der Rezeption sprach ich den Shuttle-Service an, der auf der Homepage prominent beworben wird. Dieser Service ist ein klarer Pluspunkt: Innerhalb eines Umkreises von 20 Kilometern kann der Shuttle kostenlos genutzt werden. Abgeholt wird man mit einem schwarzen Mercedes-Bus, also dezent und unauffällig. Ich war der einzige Fahrgast und wurde an einen Ort meiner Wahl gebracht, rund zehn Minuten vom Club entfernt.
Fazit
Gesamteindruck
Der Club Elegant ist ein feiner, klein bis mittelgrosser, gut eingerichteter und moderner Saunaclub. Die klare Trennung zwischen Wellnessbereich und Barbereich stellt jedoch ein deutliches Manko dar. Zudem fehlen dem Club aktuell ganz einfach die Frauen. Sechs Frauen auf dem Tagesplan sind für diesen Club eindeutig zu wenig.
Preis-Leistung
Von den sechs Frauen auf dem Tagesplan habe ich während meines rund 2,5-stündigen Aufenthalts lediglich vier gesehen. Zwei davon fand ich persönlich nicht sonderlich attraktiv, zwei hingegen waren sehr ansehnlich und durchaus auf Swiss-Level. Die junge Sofia ist sowieso nur 2-3 Eingriffe vom Globe weg. Für 109 CHF pro 30 Minuten war es – auch wegen der durchweg freundlichen Art der dort arbeitenden Männer und Frauen – insgesamt eine gute Erfahrung. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich allerdings nicht bereit sein, deutlich mehr dafür zu bezahlen.
Ausblick
Bei der Verabschiedung wurde ich gefragt, ob alles in Ordnung gewesen sei, und insgesamt hatte ich den Eindruck, dass das Management lernwillig, nahbar und offen für Verbesserungen ist. Ich wünsche dem neuen Club alles Gute und werde ihn definitiv im Auge behalten. Er hat Potenzial, und sollte es gelingen, die angestrebten 20 Frauen auf den Tagesplan zu bringen, kann man dort sicherlich auch eine Menge Spass haben.
Dann würde ich sicherlich gerne wiederkommen.