Torsten ist schon ein echt schlauer. Mit dem Partymotto hat er das aktuelle Weltgeschehen wieder mitten im Nerv getroffen. Egal, was gerade irgendwo auf der Welt passiert – der innovative Mann im goldenen Anzug münzt es kurzerhand um und macht daraus eine Party im Erotikgewerbe. Weltklasse.
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Der Party am Freitag musste ich leider entschuldigt fernbleiben. Aber ehrlich gesagt wundert es mich überhaupt nicht, dass Torsten ausgerechnet dieses Motto gewählt hat.
Wer ein bisschen Kontakt zu ihm pflegt, dem dürfte aufgefallen sein, dass er sich in letzter Zeit intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Bei einem meiner Besuche haben wir die Nummern ausgetauscht, und in den letzten Tagen tauchten in seinem WhatsApp-Status immer wieder Projekt-Flyer auf, die ziemlich deutlich zeigen: Torsten meint das Thema ernst.
Und eigentlich sollten wir das alle tun.
KI ist längst allgegenwärtig – und sie entwickelt sich mit einer Geschwindigkeit weiter, bei der einem manchmal schon etwas mulmig werden kann. Gerade habe ich wieder einen Bericht gelesen, wonach sich OpenAI irgendwo quasi selbstständig gemacht und sich sogar irgendwo eingehackt haben soll. Wohin führt das noch?
Wer heute noch glaubt, dass der eigene Arbeitsplatz oder das eigene Tätigkeitsfeld garantiert nicht von KI verändert oder irgendwann ersetzt werden kann, lebt meiner Meinung nach ziemlich weit hinter dem Mond. Schaut euch einfach an, was in den letzten zwei Jahren passiert ist.
Ein Beispiel aus meinem eigenen Alltag: Die Self-Scanning-Kassen waren einmal eine echte Innovation. Wenn ich heute in Deutschland einkaufe, stelle ich meinen Korb mit diversen, völlig unsortierten Artikeln neben die Kasse – und wenige Sekunden später steht der zu zahlende Betrag da.
Anfangs waren die Systeme noch fehleranfällig: Artikel wurden erkannt, die gar nicht im Korb lagen, oder die Anzahl stimmte nicht. Heute mache ich die Gegenkontrolle und finde vielleicht noch bei einem von zehn Einkäufen überhaupt einen Fehler.
Genau diese Entwicklung zeigt doch, wohin die Reise geht.
Torsten macht mit seiner innovativen Art deshalb schlichtweg etwas, das wir eigentlich alle tun sollten: sich mit der Zukunft beschäftigen, neue Technologien ausprobieren und sich weiterentwickeln.
Wer heute die Augen vor KI verschliesst, sich nicht weiterbildet und glaubt, das eigene Geschäftsfeld werde schon irgendwie unangetastet bleiben, könnte irgendwann ziemlich verdutzt dastehen.
Und dann ist es vielleicht nicht mehr die Frage, ob KI den eigenen Job verändert – sondern warum man nicht längst selbst Teil dieser Veränderung geworden ist.
Sollte der Admin der Meinung sein, dass dieses Thema einen eigenen Thread verdient hat, darf er es natürlich gerne entsprechend abgrenzen. Ich wollte einfach mal meine Meinung dazu loswerden – und irgendwie hat das Thema ja doch ganz gut zur Party gepasst.


