Generalversammlung
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Einmal History, (fast) immer History…
Nach einiger Zeit Funkstille war ein History-Besuch für mich überfällig.
Ich finde das History herausragend, wenn es um die lockere Atmosphäre geht. Ausserdem finde ich es schon beachtlich, dass man auch nach mehreren Monaten seit dem letzten Besuch erkannt wird. Auch wenn es nur ganz kurz bei Einchecken die Frage ist, ob ich in den Ferien war.
Ich denke mir immer, am besten geht man komplett ohne Plan hin. Trotzdem habe ich ich im Hinterkopf, wen man dann eben doch auf der persönlichen Wunschliste hat. Tatsächlich steht plötzlich Sonia neben mir und fragt mich, ob ich mich an sie erinnern könne. Was für einen Plan ich habe, wollte sie von mir wissen. Tatsächlich war sie sehr weit oben auf meiner imaginären Wunschliste. Trotzdem, so ganz kurz nach dem Eintreffen lasse ich mich nicht direkt in ein Zimmer führen. Es sei denn…. ich treffe Helen auf der Treppe, die durchs Buschtelefon oder Forum-Info-Weitererzählen in einer Selbstverständlichkeit mir mitteilt, dass ihr zu Ohren gekommen sei, dass ich wegen ihr da bin. Ja, zuoberst oben auf der eben-dann-doch vorhandenen Wunschliste stehend: Im Nu war ich im ersten Zimmer.
Habe ich geschrieben, wie niedlich (das meine ich tatsächlich ernst) ich ihre kleine Ohren finde?
Erwartungsgemäss war der Zimmerservice absolut top.
Genau hier kommt die lockere History-Atmosphäre wieder zum Zug. Nach der Verabschiedung an der Reception trifft man sich unter der Dusche wieder. Sie singt locker-fröhlich vor sich hin; Eigentlich wie zu Hause.
Als nächstes heisst es für mich ein bisschen Sauna/Whirlpool geniessen und immer wieder einen Ausflug rauf zur Bar machen.
Sonia hat sich rege unterhalten und war wohl verständlicherweise nicht sonderlich happy darüber, dass mich Helen vor ihrer Nase weggeschnappt hat.
Unten im Whirlpool-Bereich läuft Sarah vor mir. Im Schlepptau, direkt hinter mir, Beatrice. Im FKK-Club weiss man nicht so genau, wo hinschauen, oder dann eben doch… Auf jeden Fall bleibt Sarah abrupt im Türrahmen stehen, dreht sich um, lächelt und sagt „Stopp! Durchgang gesperrt….“. So lerne ich Sarah und Beatrice kennen. Zugegeben, ein bisschen Verwirrung vom freundlichen Überraschungsangriff hat man mir wohl angemerkt.
Sarah taucht dann auch neben mir an der Bar auf. Genau hier ist wieder ein Punkt, den ich im History so sehr liebe. Nach kurzer Plauderei deutet sie ein Zimmer an, dass ich ablehne und sagen will…. „Du musst nichts erklären“ stoppt sie mich. Ich beharre aber darauf ihr mitzuteilen, dass ich ein Zimmer frisch in den Knochen habe und der Zeitpunkt nicht stimme, die Chancen seien aber intakt.
Weiter geht es mit Sauna/Whirlpool und Bar. Der Whirlpool war eher kalt, sprich nicht auf Körpertemperatur geheizt. Es braucht eine kurze Überwindung beim einsteigen, ist dann aber trotzdem sehr gemütlich.
Dann kommt meine persönliche Premiere und wieder irgendwie einfach typisch fürs History. Auf der Männertoilette ist auch Kelly unterwegs auf ihrem kontinuierlichen Rundgang. Da sie direkt hier ist, weise ich sie darauf hin, dass der Wandhalterungs-Mundwasserspender leer sei. Ich komme mit ihr kurz ins Gespräch. Das ist mir so wirklich noch nie passiert. Während ich vor dem Pissoir stehe, spreche ich mit einer Frau, in der Männertoilette…. unkomplizierter geht es nicht mehr….
Plötzlich war es zeitlich für mich dann an der Zeit mich zu entscheiden fürs nächste und letzte Zimmer. Direkt laufe ich zu Sarah hin, bezahle ihr einen Piccolo mit unausweichlichem Zimmergenuss. Sie wäre voll und ganz bereit auch für Public, sagt sie zu mir. Es ist schon ein gewaltiger Kontrast, was die Kommunikation mit WGs in unterschiedlichem Alter angeht. Auch bei ihr gibt es am Zimmerservice absolut nichts auszusetzen. Gerne löse ich hier mein ihr gegebenes, extrem fürsorgliches Versprechen ein: Sie hat mich darauf hingewiesen, dass etwas bei mir nicht ganz stimmt. Ich musste ihr versprechen, dies einem Arzt zu zeigen. Tatsächlich habe ich einen kleinen, nicht dramatischen Leistenbruch. Dazu erhalte ich in den nächsten Tagen eine Sprechstunde im Spital und höchstwahrscheinlich ist eine Operation nötig. Danke für diese Fürsorglichkeit!! Da so ein Leistenbruch (noch) ohne Komplikation absolut schmerzfrei ist, hätte ich einen Arztbesuch wohl noch hinausgezögert.
Voll und ganz zufrieden mache ich mich auf die Heimreise. Nicht ohne vorher noch die Dusche und Umkkeidekabine mit nackten WGs geteilt zu haben. Typisch lockere Histoty-Stimmung — bis zum Schluss!
Nach einiger Zeit Funkstille war ein History-Besuch für mich überfällig.
Ich finde das History herausragend, wenn es um die lockere Atmosphäre geht. Ausserdem finde ich es schon beachtlich, dass man auch nach mehreren Monaten seit dem letzten Besuch erkannt wird. Auch wenn es nur ganz kurz bei Einchecken die Frage ist, ob ich in den Ferien war.
Ich denke mir immer, am besten geht man komplett ohne Plan hin. Trotzdem habe ich ich im Hinterkopf, wen man dann eben doch auf der persönlichen Wunschliste hat. Tatsächlich steht plötzlich Sonia neben mir und fragt mich, ob ich mich an sie erinnern könne. Was für einen Plan ich habe, wollte sie von mir wissen. Tatsächlich war sie sehr weit oben auf meiner imaginären Wunschliste. Trotzdem, so ganz kurz nach dem Eintreffen lasse ich mich nicht direkt in ein Zimmer führen. Es sei denn…. ich treffe Helen auf der Treppe, die durchs Buschtelefon oder Forum-Info-Weitererzählen in einer Selbstverständlichkeit mir mitteilt, dass ihr zu Ohren gekommen sei, dass ich wegen ihr da bin. Ja, zuoberst oben auf der eben-dann-doch vorhandenen Wunschliste stehend: Im Nu war ich im ersten Zimmer.
Habe ich geschrieben, wie niedlich (das meine ich tatsächlich ernst) ich ihre kleine Ohren finde?
Erwartungsgemäss war der Zimmerservice absolut top.
Genau hier kommt die lockere History-Atmosphäre wieder zum Zug. Nach der Verabschiedung an der Reception trifft man sich unter der Dusche wieder. Sie singt locker-fröhlich vor sich hin; Eigentlich wie zu Hause.
Als nächstes heisst es für mich ein bisschen Sauna/Whirlpool geniessen und immer wieder einen Ausflug rauf zur Bar machen.
Sonia hat sich rege unterhalten und war wohl verständlicherweise nicht sonderlich happy darüber, dass mich Helen vor ihrer Nase weggeschnappt hat.
Unten im Whirlpool-Bereich läuft Sarah vor mir. Im Schlepptau, direkt hinter mir, Beatrice. Im FKK-Club weiss man nicht so genau, wo hinschauen, oder dann eben doch… Auf jeden Fall bleibt Sarah abrupt im Türrahmen stehen, dreht sich um, lächelt und sagt „Stopp! Durchgang gesperrt….“. So lerne ich Sarah und Beatrice kennen. Zugegeben, ein bisschen Verwirrung vom freundlichen Überraschungsangriff hat man mir wohl angemerkt.
Sarah taucht dann auch neben mir an der Bar auf. Genau hier ist wieder ein Punkt, den ich im History so sehr liebe. Nach kurzer Plauderei deutet sie ein Zimmer an, dass ich ablehne und sagen will…. „Du musst nichts erklären“ stoppt sie mich. Ich beharre aber darauf ihr mitzuteilen, dass ich ein Zimmer frisch in den Knochen habe und der Zeitpunkt nicht stimme, die Chancen seien aber intakt.
Weiter geht es mit Sauna/Whirlpool und Bar. Der Whirlpool war eher kalt, sprich nicht auf Körpertemperatur geheizt. Es braucht eine kurze Überwindung beim einsteigen, ist dann aber trotzdem sehr gemütlich.
Dann kommt meine persönliche Premiere und wieder irgendwie einfach typisch fürs History. Auf der Männertoilette ist auch Kelly unterwegs auf ihrem kontinuierlichen Rundgang. Da sie direkt hier ist, weise ich sie darauf hin, dass der Wandhalterungs-Mundwasserspender leer sei. Ich komme mit ihr kurz ins Gespräch. Das ist mir so wirklich noch nie passiert. Während ich vor dem Pissoir stehe, spreche ich mit einer Frau, in der Männertoilette…. unkomplizierter geht es nicht mehr….
Plötzlich war es zeitlich für mich dann an der Zeit mich zu entscheiden fürs nächste und letzte Zimmer. Direkt laufe ich zu Sarah hin, bezahle ihr einen Piccolo mit unausweichlichem Zimmergenuss. Sie wäre voll und ganz bereit auch für Public, sagt sie zu mir. Es ist schon ein gewaltiger Kontrast, was die Kommunikation mit WGs in unterschiedlichem Alter angeht. Auch bei ihr gibt es am Zimmerservice absolut nichts auszusetzen. Gerne löse ich hier mein ihr gegebenes, extrem fürsorgliches Versprechen ein: Sie hat mich darauf hingewiesen, dass etwas bei mir nicht ganz stimmt. Ich musste ihr versprechen, dies einem Arzt zu zeigen. Tatsächlich habe ich einen kleinen, nicht dramatischen Leistenbruch. Dazu erhalte ich in den nächsten Tagen eine Sprechstunde im Spital und höchstwahrscheinlich ist eine Operation nötig. Danke für diese Fürsorglichkeit!! Da so ein Leistenbruch (noch) ohne Komplikation absolut schmerzfrei ist, hätte ich einen Arztbesuch wohl noch hinausgezögert.
Voll und ganz zufrieden mache ich mich auf die Heimreise. Nicht ohne vorher noch die Dusche und Umkkeidekabine mit nackten WGs geteilt zu haben. Typisch lockere Histoty-Stimmung — bis zum Schluss!
